Read in 1 min

Studie zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Life-Sciences-Branche in South Carolina veröffentlicht

COLUMBIA, S.C. – Laut einer von der S.C. Research Authority (SCRA) und der S.C. Biotechnology Industry Organization (SCBIO) in Zusammenarbeit mit dem South Carolina Department of Commerce (S.C. Commerce) in Auftrag gegebenen Studie hat die Life-Sciences-Branche in South Carolina einen jährlichen wirtschaftlichen Einfluss von etwa 11,4 Mrd. $. Die von der Darla Moore School of Business der University of South Carolina erstellte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass dieser wachsende Sektor seit 2005 im Bundesstaat South Carolina eine durchschnittliche jährliche Beschäftigungswachstumsrate von etwa 1,7 Prozent verzeichnet hat.

Mit mehr als 15.000 Beschäftigten und 400 Unternehmen in South Carolina hat sich der Life-Sciences-Sektor zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor des Bundesstaates entwickelt und eröffnet bedeutende Chancen für weiteres Wachstum. Laut Studie ist die Life-Sciences-Branche mit einem Beschäftigungsmultiplikator von 2,9 verbunden; das bedeutet, dass für jeweils 10 innerhalb der Branche geschaffene Arbeitsplätze weitere 19 Arbeitsplätze im übrigen Bundesstaat entstehen.

In der Regel handelt es sich bei den von diesen Life-Sciences-Unternehmen angebotenen Arbeitsplätzen um hochdotierte Arbeitsplätze. Die durchschnittliche direkte Arbeitsstelle in der Life-Sciences-Branche von South Carolina zahlt eine jährliche Gesamtvergütung von $78.658, was ungefähr 95 Prozent höher ist als die durchschnittliche jährliche Vergütung aller Arbeitsstellen im Bundesstaat.

„Die Life-Sciences-Branche hat sich zu einem wichtigen Motor der Wirtschaft in South Carolina entwickelt“, sagte Handelsminister Bobby Hitt. „Schon jetzt schafft dieser Sektor tausende hochqualifizierte Arbeitsplätze im Palmetto State, bietet großes Wachstumspotenzial, und wir freuen uns darauf, mit SCBIO zusammenzuarbeiten, um die Life Sciences in South Carolina weiterzuentwickeln.“

Im Juli 2016 ging S.C. Commerce eine Partnerschaft mit SCBIO ein, um die Bedeutung dieses Sektors in South Carolina zu ermitteln. Der erste Schritt im Rahmen der Partnerschaft bestand darin, eine Studie zu den wirtschaftlichen Auswirkungen durchzuführen. Nachdem die Studie abgeschlossen wurde und der Umfang der Life Sciences-Branche des Bundesstaates ermittelt ist, haben die beiden Organisationen eine Absichtserklärung (MOU) unterzeichnet, die gemeinsame Ziele und Vorgaben festlegt, um die Life Sciences-Branche in South Carolina weiter zu fördern und auszubauen.

Ein ähnliches Rahmenkonzept wurde in den letzten Jahren von S.C. Commerce in anderen Branchen erfolgreich umgesetzt, darunter in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Logistikbranche. Diese Absichtserklärung umfasst die Erstellung eines beispiellosen strategischen Plans zur Beschleunigung der Entwicklung des aufstrebenden Life-Sciences-Sektors des Bundeslandes, und es wird erwartet, dass dieser in den kommenden Jahren messbare Ergebnisse erzielt.   

„Die Ergebnisse dieser Wirtschaftsstudie bestätigen den positiven und bedeutenden Einfluss, den die Life-Sciences-Branche bereits auf die Wirtschaft von South Carolina ausübt“, erklärte Sam Konduros, Präsident und Geschäftsführer von SCBIO. „Diese Daten bilden eine solide Grundlage für künftige Maßnahmen und liefern klare und überzeugende Argumente dafür, warum das Handelsministerium von South Carolina und SCBIO ihre Partnerschaft vertiefen, neue gemeinsame Strategien umsetzen und ihre gemeinsamen Anstrengungen bündeln, um die Wirtschaft von South Carolina durch die Dynamik der Life-Sciences-Branche weiter zu diversifizieren und auszubauen.“

Weitere Informationen zur Studie finden Sie im Informationsblatt oder greifen Sie auf den vollständigen Bericht zu, indem Sie hier klicken.